15.11.2010

Swissmade #1
Der Stoff aus dem die Träume sind.

Sollten sie bei dem Titel an Hollywood denken, liegen sie falsch. Wir meinen schlicht und einfach jenen Stoff, der aus den Samenhaaren eines Vertreters der Familie der Malvengewächse, dem Gossypium gewonnen wird.

Es ist der Stoff, der laut gewissen Quellen im alten Ägypten schon vor 14000 Jahren benutzt wurde und bei uns heute besser als Baumwolle bekannt ist.

Der Stoff von dem hier im speziellen die Rede ist, heisst «Flamingo», ist Ziegelrotbraun, 145g/m2 schwer und ziemlich wasserdicht. Fast jeder in der Schweiz, der in seiner Jugend mal mit den Pfadfindern zu tun hatte, kennt dieses Material. Denn es ist der typische Aussenzelt Stoff der schweizer Marke Spatz. Spatz, das sind die Handgefertigten, schier unverwüstlichen, erdfarbenen Zelte mit dem frechen gelben Dreiecks-Wimpel auf dem First, auf dem ein schwarzer Spatz thront.

Die Marke Spatz, 1935 von Hans Behrmann gegründet, verwendete für ihre erstklassigen und robusten Zelte made in Switzerland seit jeher Baumwolle als Zeltmaterial. Seit der Gründung der Firma Spatz in Zürich erfand der umtriebige Tüftler Behrmann über 60 Zeltmodelle und diverse Schlafsack Typen. Der patentierte Dreiloch-Zeltsopanner ist ebenfalls eine ingenieuse Erfindung Behrmanns. Die Firma ist nach dem Tod Ihres Gründers heute fest in den Händen der Mtarbeiter, die das Erbe des Erfnders in die Zukunft tragen. Jährlich entstehen bei Spatz im Atelier in Zürich ca. 400 Zelte. Alle aus Baumwolle und von Hand gefertigt. Und alle mit 10 Jahren Garantie!

Der Vorteil von Baumwolle als Zeltmaterial liegt auf der Hand. Nebst der enormen Langlebigkeit und der edlen Schlichtheit ist sie atmungsaktiv, Wasserdicht und erlaubt es deshalb, selbst bei widrigsten Umweltbedingungen im Zelt immer ein angenehmes klima zu haben. Ohne lästiges Kondenswasser an den Zeltwänden.

Da lässt es sich dann unterm freien Himmelszelt ganz angenehm träumen.

Baumwollzelte made in Switzerland:

Das unverwüstliche Spatz Familia

Das unverwüstliche Spatz Familia

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02.11.2010

Wenn Werbeauftraggeber ihre Zielgruppe unterschätzen!
Oder diese einfach nur wirklich gut kennen!

Als Beispiel die aktuelle Abstimmungskampagne für die Ausschaf(f)ungsinitiative der SVP. Auf sehr breit gestreuten, meist halbseitigen Anzeigen in Tageszeitungen kann man derzeit lesen: "So stimmen sie richtig!" Bis hierhin ist ja noch alles OK. Der Titel ist "Catchy" genug, um zu wirken und ziemlich unverfänglich. Abgebildet ist dann ein vorausgefüllter Stimmzettel mit den Ja's und Nein's sowie dem Kreuzchen am "richtigen" ort, sozusagen als Anleitung.

Was uns aber doch etwas irritiert, ist der auffällige, rote Spickel unten links auf der Anzeige. Auf jenem ist zu lesen: "Benutzen Sie bitte Ihren Original-Stimmzettel und füllen Sie diesen von Hand aus. Vergessen Sie nicht, den Stimmrechtsausweis im Wahlcouvert zu unterschreiben."

Wir dachten zuerst: ist ja wieder mal typisch, da wird der mündige Stimmbürger wieder mal total unterschätzt und für dumm verkauft. Wie es eben so oft bei Werbekampagnen, die vor allem politisch motiviert sind der Fall ist. Als wir aber ein wenig länger darüber nachdachten, so kam uns der verwegene Gedanke, dass eventuell die Strategen der Partei ihr Zielpublikum sehr genau kennen. Und es deswegen auch so ansprechen. Denn wie sonst will man sich eine solchen Platzverschwendung erklären, wo doch der teure Anzeigenraum für so viel wichtigere Inhalte hätte genutzt werden können.

A pro pos Ansprechen: wie sagte es doch der bekannte deutschen Werber und Künstler Michael Schirner einmal: "Wer gaga ist, will auch gaga angesprochen werden."

Wir wollen dies nun gar nicht weiter werten, und etwaige Schlüsse überlassen wir Ihnen. Zu einigen Gedankenspielen regt es aber allemal an.

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