08.10.2010

Mal ehrlich #2



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06.10.2010

Mal ehrlich!

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05.10.2010

En Satz warmi Ohre!

Die aktuellen Beispiele der Schweizer Grossbank UBS zeigen deutlich: Es ist nicht leicht, wenn man erst mal negativ in den Schlagzeilen steht, wieder daraus zu verschwinden. "Wir werden nicht ruhen" schreibt die Bank in der aktuellen Imagewerbung, und es ist ein Satz, der geradezu reizt, auch bei der Kommunikation der UBS genauer hinzusehen. Nicht etwa, dass wir hier über die mehr oder minder unglückselige Wahl von Le Corbusier als Kampagnensujet sprechen wollen. Ganz im Gegenteil. Es geht um die eigentliche Art und Weise der Werbung selbst. In der aktuellen UBS Image-Kampagne wird ja so einiges versprochen. Unter Anderem vom obersten UBS Banker selbst, der in einem Kino und TV Commercial gleich persönlich als Hauptdarsteller auftritt und mit der Frage "Warum gerade ich…" über die neue Philosophie der Bank sinniert. Es wird sich zeigen, ob diesen Worten auch Taten folgen werden und ob diese Werbekampagne auch wirklich nachhaltig sein wird.

Eindeutig nachhaltig war vor einiger Zeit die Kommunikationsidee der anderen Grossbank in der Schweiz, die sich damals ja auch nicht gerade mit Ruhm bekleckerte. Die Rede ist von der heutigen Credit Suisse, die damals noch Schweizerische Kredit Anstalt hiess, oder kurz SKA. Die Bank schlidderte 1977 in ein Fiasko, als bekannt wurde, dass von der SKA-Filiale Chiasso aus 2,2 Milliarden Franken Kundengelder in Liechtenstein versteckt worden waren. Die Beihilfe zur Kapitalflucht beherrschte monatelang die Presse, der Ruf der Banken war erschüttert. Unter Leitung des damaligen Spitzenbankers Rainer E. Gut startete die SKA eine grossangelegte Charmoffensive bei der Bevölkerung, mit der sie damals in allen Köpfen präsent war und es auch heute auf manchen köpfen noch ist. Nämlich mit der voll-kultigen SKA-Skimütze und dem Slogan "SKA, für alle da". 800'000 SKA Mützen wurden bis 1983 unter's Volk gebracht. Das gab im Schnitt geschätzt eine SKA Mütze pro vierergondel, z.B. in Flims/Laax Falera. Die Bank der Reichen präentierte sich plötzlich als die Bank des Volkes.

In den aktuellen Fällen der Bankenkriese blieb die CS davor verschont, von eben diesem Volk gerettet werden zu müssen, was ja der UBS bekanntlich etwas weniger gut gelang. Ob das daran liegt, dass die Bank damals den Schweizern einen Satz warme Ohren verpasste, statt nur schöner Worte, vermögen wir hier letztlich nicht zu klären. Trotzdem bleibt die SKA Mütze ein schönes Beispiel dafür, wie man schnell viele Fans gewinnen kann.

Die abgebildete SKA Mütze haben wir erst kürzlich entdeckt, bei einem Akkord-Maurer, der noch ganze 3 Stück sein eigen nennt. Das Exemplar auf dem Foto ist noch original und ungebraucht. Die anderen trägt er zur Arbeit und natürlich beim Wintersport.

Eine von vielen SKA Fangruppen bei Facebook

En Satz warmi Ohre für 800'000 Schweizer

En Satz warmi Ohre für 800'000 Schweizer

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